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Intern
    Institut für Musikforschung

    kestenberg2016

    Vom Ersten Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikerziehung in Prag 1936 bis 2016 – Ein Beitrag zum Diskurs über »cultural heritage«

    Internationaler musikpädagogischer Kongress vom 18. bis 20. November 2016

    in Zusammenarbeit mit der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft (IKG) unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland Dr. Josef Schuster.

    80 Jahre nach dem ersten internationalen musikpädagogischen Kongress in Prag veranstalten der Lehrstuhl für Musikpädagogik am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg in Zusammenarbeit mit der Internationalen Leo-Kestenberg-Gesellschaft in der Würzburger Residenz eine Konferenz mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Eines der Ziele dieses Treffens wird es sein, auf den Stand der Musikpädagogik zur Zeit des ersten Internationalen Kongresses in Prag 1936, dessen Zustandekommen maßgeblich Initiativen und Ideen von Leo Kestenberg (1882–1962) zu verdanken ist, zurückzublicken. Daneben sollen aber auch musikpädagogische Entwicklungen, die in anderen Ländern zu verzeichnen waren, mit den von Kestenberg ausgehenden Impulsen verglichen werden.

    Auf diese Weise beabsichtigen die Veranstalter, wie der Lehrstuhlinhaber und Vorsitzende der IKG Prof. Dr. Friedhelm Brusniak hervorhob, ein Podium für eine Diskussion über historische und aktuelle Forschungen im Kontext des heutigen Diskurses über »cultural heritage« zu bieten.

    Hierzu konnten Referenten aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Tschechien, Polen, Israel und Kanada gewonnen werden, welche die Thematik auf vielfältige Weise beleuchten. Den Eröffnungsvortrag über Leo Kestenberg und Martin Buber hält der international renommierte Musikpädagoge Prof. Dr. Karl Heinrich Ehrenforth.

    Die musikalischen Beiträge bilden, analog zu der konzeptionellen Breite des Musikpädagogen und Bildungspolitikers Kestenberg, das Spektrum der Musikerziehung und Musikpflege in seiner ganzen Vielfalt ab: von der Elementaren Musikpädagogik über die Musikschule, die Universität und Hochschule bis hin zum Konzertleben. Für ein Gesprächskonzert mit Werken jüdischer Exilkomponisten aus der Zeit Leo Kestenbergs konnte Prof. Kolja Lessing (Würzburg/Stuttgart) gewonnen werden.