Intern
Institut für Musikforschung

Harfe, Belize – De 366

20. Jh.

Resonator monoxyl, aber dennoch so geformt, als sei er aus mehreren Teilen zusammengesetzt
LBT 130 x 58 x 40 cm
Säule 123 cm
Hals 66 cm
Decke mit Resonator und drei Rippen verbunden mit 38 Nägeln

Hals und Säule sind nicht am Resonator fixiert, sondern in Zapfenlöcher eingesetzt. Das System hält durch den Saitenzug zusammen. – Das Arrangement auf dem Foto wurde provisorisch zusammengestellt. Die Position der vorhandenen Wirbel muss noch rekonstruiert, fehlende ersetzt,  Saiten ergänzt werden.

Über dem Hals zwei geschnitzte, sich gegenseitig anblickende Tierköpfe.
Steckwirbel aus Holz
30 Wirbellöcher im Hals, 30 linear angeordnete Saitenlöcher in der Decke
Saiten und Saitenreste aus Kunststoff

Herkunft: Stiftung Fritz Degel (Blieskastel).

Literatur: Instituto Nacional de Cultura, Oficina de música y danza (ed.), Mapa de los instrumentos musicales de uso popular en el Peru, Lima 1978, 148-151 (Arpa [indigena]/Domingacha y Cuca-arpa).

Weblink: Gobierno de México, Instituto Nacional de los Pueblos Indígenas: "Arpas de norte a sur: tradiciones del México indígena" (2019). –

{2024-01-10; ow}