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Institut für Musikforschung

Bruno-Stäblein-Archiv

Bruno-Stäblein-Archiv

Mikrofilmsammlung mittelalterlicher Musikhandschriften
 

Die Filmsammlung mittelalterlicher Musikhandschriften ist benannt nach Bruno Stäblein (1895-1978), der von 1956 bis 1963 den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Universität Erlangen innehatte. Stäbleins zunächst privat als Grundlage eigener Forschungen angelegte Filmsammlung wurde 1962 vom Freistaat Bayern übernommen und dem Erlanger Institut für Musikwissenschaft zur Bewahrung, Erweiterung und Auswertung angegliedert. Seit 2009 befindet es sich am Würzburger Institut für Musikforschung.

Heute sind im Bruno-Stäblein-Archiv mehr als 4200 mittelalterliche Musikhandschriften aus über 300 Bibliotheken in 18 Ländern vollständig oder in wesentlichen Ausschnitten auf Film zugänglich. Die durch Neuanschaffungen laufend erweiterte Filmsammlung dient als Quellenbasis für Forschung und Lehre insbesondere am Lehrstuhl für Musikwissenschaft II (Musik des vorneuzeitlichen Europa) und steht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt als häufig aufgesuchte Präsenzsammlung offen.

Das Bruno-Stäblein-Archiv bildet die Editionsbasis der von Bruno Stäblein 1956 begründeten Denkmälerausgabe einstimmiger mittelalterlicher Musik Monumenta monodica medii aevi.

Eine recherchierbare Datenbank der in den bisherigen Bänden der Monumenta monodica medii aevi berücksichtigten Quellenbestände des Archivs ist zugänglich über

https://www.musikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/staeblein/chantAquReg/


Hinweis bezüglich der Nachlassbestände "Jacques Handschin"

Die Rechtslage bezüglich der wissenschaftlichen Auswertung der im Institut für Musikforschung lagernden Nachlassbestände ist gegenwärtig ungeklärt. Bis es uns gelungen ist, die Rechtslage zu klären, kann der Nachlass leider nur in Ausnahmefällen und nur mit Einschränkungen zugänglich gemacht werden.

Wir bitten um Verständnis und Beachtung.


Leitung:
Dr. Martin Dippon

Kontakt:
Dr. Martin Dippon (martin.dippon@uni-wuerzburg.de)
Prof. Dr. Andreas Haug (andreas.haug@uni-wuerzburg.de, E-Mail)