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    Institut für Musikforschung

    Zenck, Martin: Pierre Boulez und das Musiktheater des 20. Jahrhunderts. Studien zur Avantgarde. Work in progress

    GLIEDERUNG

    Statt eines Vorworts: „Sprengt die Opernhäuser in die Luft“ – Ein missverstandenes Schlagwort

     

    Einleitung:

    Überlegungen zum Paradigma „Theatralität“ und Korporalität der musikalischen Avantgarde: Körperlichkeit der seriellen Musik - Figur

    1. Paradigma „Theatralität“ im Gesamtwerk von Pierre Boulez

    2. Körperlichkeit der seriellen Musik

    3. Begriff der Figur

    I. Die Ursprungsintention „Artaud“

    II. Pierre Boulez und das Körpertheater von Antonin Artaud

    1. Texte

    2. Zweite Klaviersonate: Tasten – tasten

    2.1 Körpermusik und gestische Schrift in Klavier-Werken von Wolfgang Rihm und Pierre Boulez

    2.2 Einleitung: Körper-  und Tastsinn – eine Vorüberlegung nach Jean-Luc Nancy

    2.3 Hierarchie oder Komplementarität der Sinne?

    2.4 Tastsinn – Körpergestus – Schrift

    2. 5  Beethovens Sonate für das Hammerklavier und Boulez' "Deuxième Sonate pour Piano"                                                                                                                  

    3. Livre pour Quatuor                                                                         

    III. Das unvollendete Artaud-Projekt

    1. Marges Zu den frühen rituellen musiktheatralen Projekten von Pierre Boulez.- Eine erste Skizze

    2. Antonin Artaud – Pierre Boulez – Wolfgang Rihm

    Zur Re- und Transritualität im europäischen Musiktheater

    2.1 Boulez‘ rituell-musiktheatrale Projekte nach Artaud

    2.2 Die Skizzen zu „Marges“

    2.3 Re-Ritualisierung oder Trans-Ritualität?

    2.4 Boulez – Artaud - Derrida

    3. Rihms Artaud-Trilogie

    4. Artauds Zeichnungen und Derridas Kommentare

    5. Das Musiktheaterprojekt „Les nègres“. Boulez und Genet – Michael Lévinas – Adriana Hölzskys „Les paravants“ (Die Wände)

    5.1 Szenographien des Imaginären

    IV. Das Theater der Dichtung und des Tanzes: die spatiale Dichtung Mallarmé’s und Dégas’

    1. Die Opferung und Grablegung der Dichtung Mallarmé’s im „Tombeau“

    V. An der Grenze des Fruchtlandes. Pierre Boulez und Paul Klee: Le pays fertile

    1. Pierre Boulez und Paul Klee: „ad marginem“ (1930/36)

    2. Die fruchtbaren Grenzen von instrumentaler und fruchtbarer Musik (1955)

    3. Vier magische Bilder von Paul Klee (1929-30/40)

    4. Le pays fertile: Das Klee-Buch von Pierre Boulez

    5. Klees Theater der Bilder

    VI. Pierre Boulez und seine Theaterarbeit bei der „Compagnie Madeleine Renaud – Jean-Louis Barrault“ 1945-1955

    1. Die Übertragung des Briefwechsels zwischen Pierre Boulez und Jean-Louis Barrault

    2. Die Theatertruppe der ‚Compagnie’

    3. Die Theaterproduktionen: Arrangements und Dirigate

    3.1 Das Repertoire

    3.2 Die Triologie der „Orestie“

    3.3 Die Tournee nach Brasilien und die Erfahrung des Rituals

    5. Die Opernproduktion des „Wozzek“ von Alban Berg zusammen mit Jean-Louis Barrault nach dem Ende der Zusammenarbeit mit der ‚Compagnie’

    VII Theatrale Aspekte des "Marteau sans maître und ihr Zusammenhang mit der Arbeit in der Compagnie 'Renaud/Barrault'

    VIII.Komplementäre Segregations- und Schöpfungsriten: Stravinsky "Le sacre duprintemps"und "Les noces" in den Dirigier- und Analysekursen 1961/62/64 in Basel

    IX. Rituelle Echos: das Triptychon der Rituale und „rituel in memoriam Bruno Maderna“ (1974)

    1. Lebensgrenze und ästhetische Überschreitungsmöglichkeiten

    2. Ritueller planctus und die Gattung des Tombeau bei Pierre Boulez

    3. rituel in memoriam Bruno Maderna: Skizzen zum dreifachen Ritual

    4. Analyse von Boulez‘ „rituel in memoriam Bruno Maderna“ unter dem Gesichtspunkt des Drei-Stadien-Gesetzes im Ritual

    5. Todesbilder: Doppelter Rahmen

    X. Die 158-seitige Bühnenmusik zur Trilogie der „Orestie“ von 1954

    1. Die Textfassungen der „Orestie“ und  die Herstellung einer szenischen Version durch Paul Claudel, Jean-Louis Barrault, Paul Mazon , André Obey und Pierre Boulez

    2. Analyse der Szene I, 5 „O Zeus Roi, ô nuit amie...“ („Agamemnon“)

    3. Partitur, Copie und Stimmen von Boulez‘ Aufführungsmaterial der „Orestie“ in der BNF (Bibliothèque Arsenal et des arts du spectacle) und die Aufführung der „Orestie“ (die Kritik von Roland Barthes)

    XI: Die Theatralität des Imaginären: der doppelte Schatten im "L'ombre double": Claudel und die vielfachen Spiegelungen einer Figur

    XII. Die unveröffentlichte Bühnenmusik von Pierre Boulez zu Nietzsches/Barraults philosophischer Prosa-Dichtung „Ainsi parlait Zarathoustra“ (1974)

    XIII. Boulez et Patrice Chéreau à Bayreuth (1976-80)

    1. Der “Ring”

    XIV. “Wozzeck”, “Lulu”, “Tristan”: Die Bühnenprojekte mit Wieland Wagner, Patrice Chéreau und Wolfgang Wagner

    XV. Pierre Boulez‘ Oper „Orestie“

    1. Die Bühnenmusik von Pierre Boulez zu einer „Orestie“ (1955) und das  Opernprojekt einer „Orestie“ (1995) von Heiner Müller und Pierre Boulez

    2. Müllers „Orestie“: „Palimpsest“ und „clusters of metaphors“

    Die Spuren von Boulez (1995)

    2.1 Die „Orestie“ in der Inszenierung von Jean-Louis Barrault  mit der Bühnenmusik von Pierre Boulez von 1955

    2.2 Nochmals Müllers „Orestie“-Material mit den Einschreibungs- und Komponiermöglichkeiten von Boulez

    XVI. Heiner Müller inszeniert 1993 „Tristan und Isolde“ in Bayreuth unter dem Dirigat von Daniel Barenboim

    1. Müllers Produktionsskizzen zum „Tristan“ und zur „Orestie“

    Zum „Theater der Schrift“

    2. Musik und Regie

    XVII. Zum letzten Mal in Bayreuth? - Boulez' Dirigat des Parsifal 2005 in der Inszenierung von Schlingensief - Boulez Schriften über Wagner und seine Dirigierpartituren

    XVIII.Der Gegen-Raum/dieHeterotopie und der virtuell-mobile/szenographische Raum.Überlegungen zu Michel Foucault und den „Répons“ und dem „Dialogue de l’ombre double“ von Pierre Boulez

    XIX. Passagen zwischen Wissensformen und Wissensräumen.Überlegungen zu den „Orten“ in der Topik, Heterotopie und Utopie bei Michel Foucault

    XX. Kategorien der Theatralität: Geste – Körper – Stimme – Figur

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