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    Institut für Musikforschung

    Prof. Dr. Eckhard Roch – Lebenslauf

    Geb. am 10. Juli 1955 in Reinsberg/Sachsen. 1974 Abitur am Franziskaneum in Meißen (ehemals Erweiterte Oberschule). 1974 Oberstufenabschluß im Fach Violine. 1976–83 Studium der Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1978 Staatsexamen im Fach Klavier. 1981 Diplom als Musikwissenschaftler. 1981-83 Forschungsstudium Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin, 1984 Promotion. 1985–88/1990–1992 Zweites Vollstudium Katholische Theologie am Philosophisch-Theologischen Studium in Erfurt, 1992 Diplom als Theologe.

    1992–1995 Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Fach Musikwissenschaft, 1996 Habilitation im Fach Musikwissenschaft an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. 1997–2004 Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. 1998–1999 Professurvertretung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M., 2000–2001 Lehrstuhlvertretung an der Universität Leipzig, 2002–2003 Lehrstuhlvertretung Systematische Musikwissenschaft an der Martin Luther Universität in Halle. Seit 1. April 2004 Professor für Musikgeschichte am Musikwissenschaftlichen Institut der FAU Erlangen-Nürnberg. Ab 2006 Professor für Systematische Musikwissenschaft am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg.

    Arbeitsgebiete

    Musiktheorie der Antike, Musikästhetik und Musikgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Systematische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musiksoziologie.

    Publikationen und Vorträge

    1. Bücher

    Das Leben als Drama. Strukturen und Strategien in Leben und Werk Richard Wagners. Diss. Berlin 1984 (Maschinenskript in 15 gebundenen Exemplaren), 386 Seiten.

    Psychodrama – Richard Wagner im Symbol. Verlag J. B. Metzler, Stuttgart 1995, 640 Seiten.
    eBook:   http://vb.uni-wuerzburg.de/ub/codsim85_62448064/index.html

    Chroma – Color – Farbe. Ursprung und Funktion der Farbmetapher in der antiken Musiktheorie, Mainz, London, Paris u. a. 2001 (=Neue Studien zur Musikwissenschaft, VII) 322 Seiten.
    eBook: https://www.worldcat.org/title/chroma-color-farbe-ursprung-und-funktion-der-farbmetapher-in-der-antiken-musiktheorie/oclc/655244922&referer=brief_results


    2. Aufsätze und Buchbeiträge (Auswahl)

    „Kritische Bemerkungen zu 'Musik und Sprache'' von Manfred Bierwisch“; in: Weimarer Beiträge (1982) H. 1, S. 164–173.

    „Emphatische Figuration in Beethovens Briefen und Aufzeichnungen“, in: Zu Beethoven 3, hrsg. von Harry Goldschmidt, Berlin 1988, S. 209–239.

    „Antik - Modern. Der logische Schematismus in Friedrich Nietzsches Wagner-Kritik“ in: Der Fall Wagner, hrsg. von Thomas Steiert, Laaber 1991 (Thurnauer Schriften zum Musiktheater, Bd. 11) S. 49–80.

    „Von Kunstpfeifern, Bierfiedlern und Bernheutern. Zur sozialen Charakteri¬stik des Musikers bei Wolfgang Caspar Printz“, in: Professionalismus in der Musik. Arbeitstagung in Verbindung mit dem Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz vom 22. bis 25. August 1996, hrsg. von Christian Kaden und Volker Kalisch, Essen 1999, S. 145–155 (= Musik-Kultur. Eine Schriftenreihe der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf Bd. 5).

    „Sensus contra ratio. Rhetorische Aspekte des musikalischen Materials in der Musik des 19. Jahrhunderts“. Beitrag zum Kolloquium II: „Musik – Sprache – Rhetorik“ auf dem Internationalen Kongreß der Gesellschaft für Musikforschung, Halle 30. 9. 1998. In: Kongreßbericht Halle 1998, Musikkonzepte – Konzepte der Musikwissenschaft, Bd. 1, Kassel 2001, S. 57–65.

    „Die 'als sinnig erkannte Sinnlichkeit'. Vom philosophischen Ehrgeiz der Musik im 19. und 20. Jahrhundert“, in: "O Wort, du Wort, das mir fehlt!" Zur Verwobenheit von Klang und Denken in der Musik, hrsg. von Otto Kolleritsch, Wien, Graz 1999 (Studien zur Wertungsforschung 36), S. 208–229.

    „Ordnung und Chaos. Musikalische Aspekte antiker Kosmologien“, in: Chr. Asmuth, G. Scholtz, F.-B. Stammkötter (Hrsg.), Philosophischer Gedanke und musikalischer Klang. Zum Wechselverhältnis von Musik und Philosophie, Frankfurt/New York 1999, S. 19–37.

    „Symphonie und Drama. Ansätze zu einer Kritik des Dramatischen in der in der Symphonik des 19. Jahrhunderts, in: Archiv für Musikwissenschaft 4/2000, S. 318–339.

    „Richard Wagners Reformpläne 'Die königliche Kapelle betreffend' oder: Musikalische Schwierigkeiten mit der Demokratie“, in: Der Klang der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Kontinuität und Wandelbarkeit eines Phänomens. Bericht über das Symposion vom 26. bis 27 Oktober 1998 im Rahmen des 450jährigen Jubiläums der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Hildesheim, Zürich, New York, 2001, S. 155–168.

    „'Wie ein Naturlaut...' Ästhetik des Uneigentlichen in der Sinfonik Gustav Mahlers“, in: Gustav Mahler und die Symphonik des 19. Jahrhunderts. Referate des Bonner Symposions 2000, hrsg. von Bernd Sponheuer und Wolfram Steinbeck, Frankfurt a. M. 2001, S. 141–155 (=Bonner Schriften zur Musikwissenschaft 5).

    „Heiratsquaternio. Dramatischer Archetypus und musikalische Struktur in Mozarts 'Così fan tutte' und Wagners 'Götterdämmerung'“, in: Die Musik als Medium von Beziehungsbefindlichkeiten. Mozarts und Wagners Musiktheater im aktuellen Deutungsgeschehen, hrsg. von Otto Kolleritsch, Wien, Graz 2002,  S. 44–71. (=Studien zur Wertungsforschung 40)

    „Vom Kuß der Musen. Spuren einer Musik- und Kulturkritik im alten Griechenland“, in: Die Musikforschung 2/2003, S. 155–165.

    „Favola in musica. Musikalisch-dramatische Strukturen in Jacopo Peris Euridice“, in: Musiktheorie 2/2003, S. 108–131.

    „'Weißt du, wie das wird?' Leitmotivik und thematische Arbeit in Wagners Ring“, in: Klaus Hortschansky (Hrsg.): Richard Wagners Ring des Nibelungen. Musikalische Dramaturgie – Kulturelle Kontextualität – Primär-Rezeption. Schneverdingen 2004, S. 227–248 (=Schriften zur Musikwissenschaft aus Münster Bd. 20)

    „Von der Freundschaft der Töne“, in: Freundschaft. Motive und Bedeutungen, hrsg. von Sibylle Appuhn-Radtke und Ester P. Wipfler, München 2006, S. 137–154.

    „Das Gute, das Schöne und das Angenehme. Ansätze zu einer Kritik des Schönen in der Musik“, in: Schönheit. Traum – Kunst – Bildung, hrsg. von Eckart Liebau, Jörg Zirfas, Transcript Bielefeldt 2007, S. 161–188.

    „Halb Genie, halb Trottel. Bruckner-Rezeption im Spannungsfeld ästhetischer Projektionen“
    in: Anton Bruckners Wiener Jahre (=Wiener Bruckner-Studien 1) Wien 2009, S. 281–299.

    Gustav Mahler: „Vollendete Werke vor der Ersten Symphonie: Klavierquartett, Das klagende Lied, Frühe Lieder“, in: Mahler-Handbuch, hrsg. von Bernd Sponheuer und Wolfram Steinbeck, Metzler/Bärenreiter, Stuttgart-Weimar 2010, darin: , S. 154- 167.

    Gustav Mahler: „Das Klagende Lied“, „1. Symphonie“, in: Gustav Mahler, Interpretationen seiner Werke, hrsg. von Oliver Korte und Peter Revers, Laaber 2011,  S. 27-56 und  S. 88-126.

    „Musikalischer Kitsch“, in: Die Bildung des Geschmacks. Über die Kunst der sinnlichen Unterscheidung, hrsg. von Eckart Liebau und Jörg Zirfas, transcript Bielefeldt 2011, S. 131-154.

    „Wagners musikpolitische Aktivitäten“, in: Wagner-Handbuch, hrsg. von Laurenz Lütteken, Kassel 2012, S. 85-90.

    „Abbé Liszt. Poetisch-religiöse Harmonien“, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, hrsg. von Simone Hohmaier, Mainz, London u.a. 2012, S. 173–198

    „Robert Schumanns Genoveva. Annäherungen an ein unzeiggemäßes Werk“. In:  Musiktheater im Fokus, hrsg. von Sieghart Döhring und Stefanie Rauch, Sinzig 2014.. S. 395–411.

    „Die Musik der Apokalypse“, in: Die Kirchenmusik in Kunst und Architektur, hrsg. von Ulrich Fürst und Andrea Gottdang, Teilband 1, Laaber Verlag, Laaber 2015, (=Enzyklopädie der Kirchenmusik, hrsg. von Matthias Schneider, Wolfgang Bretschneider und Günther Massenkeil, Bd. 5/1) S. 107–121.

    „Die Querelle des anciens et des modernes in der Musik“, in: Arenen der Ästhetischen Bildung. Zeiten und Räume kultureller Kämpfe, hrsg. von Jörg Zirfas Transcript Verlag Bielefeld 2015, (= Ästhetik und Bildung, hrsg. von Eckart Liebau und Jörg Zierfas, Bd. 9) S. 31–57.

    „Musiksoziologie versus Soziologie der Musik“, in: Musiksoziologie, hrsg. von Volker Kalisch, Laaber Verlag, Laaber 2015 (=Kompendien Musiksoziologie Bd. 8), S. 17–28.

    ebd.: „Musikalische Riten der griechischen und römischen Antike“, S. 45–51.

    ebd.: „Interaktionsmuster, Kommunikationsstrukturen“, S. 99–109.

    „Dresdner Reminiszenzen: Wagner Dresdner Zeit aus der Perspektiver der Cosima-Tagbebücher“, in: Richard Wagner Kgl. Kapellmeister in Dresden, Olms Hildesheim 2016, hrsg. von Ortrun Landmann, Woflgang Mende und Hans-Günter Ottenberg, S. 375–394.

    „Seid umschlungen, Millionen! Beethovens ‚Neunte‘ und die Idee eines geeinten Europa“, in: Die Ästhetik Europas. Ideen und Illusionen, hrsg. Von Peter Bubmann und Eckart Liebau, Bielefeldt 2016, S. 53–76.

    Wie werd' ich den Lästigen los? Wagner Nachfolge und Wagner-Parodie in Guntram und Feuersnot von Richard Strauss, in: Jahrbuch 2015 des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Schott Music Mainz 2017, S. 113-135.

    Beethoven: „Briefe, Tagebücher und Konversationshefte“, „Arbeitsweise“, „Handschrift“, in: Beethovens Welt, hrsg. von Siegbert Rampe, Laaber Verlag, Druck in Vorbereitung.


    3. Lexikonartikel

    Richard Wagner, in: Metzler-Komponisten-Lexikon, hrsg. von Horst Weber, Stuttgart und Weimar 1992, S. 844–853.

    Nomos, in MGG2, Sachteil, Bd. 7, Sp. 218–221.

    Damon, in MGG2, Personenteil,  Bd. 5, Sp. 343-346.

    Chroma, in: Handwörterbuch der musikalischen Terminologie (HmT), Lieferung Frühjahr 1999, 60 Spalten.

    Beethoven-Lexikon, hrsg. von Heinz von Loesch und Claus Raab, Laaber 2007, darin:
    Arbeitsweise, S. 41-44.
    Briefe, S. 148-153.
    Handschrift, S. 309-313,
    Schreibstil, 660-663.

    Lexikon der Ästhetik, hrsg. vom Max-Planck-Institut Frankfurt a. M., Druck in Vorbereitung, darin:

    Carl Ludwig Junker: Betrachtungen über Mahlerey, Ton- und Bildhauerkunst
    Ders.: „Tonkunst
    Ders.: „Über den Werth der Tonkunst“

    Manfred Bierwisch: „Musik und Sprache“

    Carl  Dahlhaus: „Die Idee der absoluten Musik“

    Wolfgang Caspar Printz: Die Musikerromane: „Cotala“, „Pancalus“, „Battalus“
    Ders.: “Phrynis Mytilenaeus oder Satyrischer Komponist“

    Johann Gottfried Walther: “Musicalisches Lex. oder Musicalische Bibliothec”

    Richard Wagner: „Die Kunst und die Revolution“
    Ders.: „Eine Mitteilung an meine Freunde“
    Ders.: „Beethoven“
    Ders.: „Religion und Kunst“, Druck in Vorbereitung.

    Andreas Werckmeister: Musicae mathematicae Hodegus curiosus

    Artikel: „Chor in der Antike“, in: Chorlexikon, hrsg von Friedhelm Brusniak, Druck in Vorbereitung.

     

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